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Geschrieben von: Michael
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Donnerstag, 26. Mai 2005 um 21:44 |
Der Schienenbus VT 98
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Vorbild
Zu Beginn der 50er Jahre war die damalige Deutsche Bundesbahn bestrebt,
den schwerfälligen Betrieb mit den oft veralteten Dampflokomotiven
auf den noch zahlreichen Nebenbahnen wirtschaftlicher zu gestalten. Die
Fahrzeugindustrie entwickelte daher einen 2-achsigen Leichtbautriebwagen
mit einem 150 PS starken Dieselmotor für die DB, der bereits von der
Konstruktion her viele Komponenten des Omnibusbaus in sich barg. Dieser
Triebwagen erhielt die Baureihennummer VT 95 und konnte einen Beiwagen (VB
142) mit sich führen, der mittels Scharffenbergkupplung mit dem Triebwagen
gekuppelt war. Steigendes Verkehrsaufkommen und auch Langläufe über
Hauptstrecken führten bald zu der Erkenntnis, daß der VT 95 für
diese Verkehrsaufkommen zu schwach motorisiert war. Die Fahrzeugindustrie
konnte auch aufgrund der ansonsten guten Betriebseigenschaften des VT 95
den nunmehr 2-motorigen VT 98 für die DB zur Verfügung stellen.
Die beiden Hauptmerkmale der konstruktiven Veränderungen gegenüber
dem VT 95 waren:
1. der Einbau eines zweiten Dieselmotors mit Antrieb auf die 2. Achse
und
2. die Ausrüstung mit normalen Stoß- und Zugeinrichtungen (Puffer-
und Schraubenkupplung).
Hierdurch erwies sich der VT 98 kompatibler mit den anderen Fahrzeugen
des Regelverkehrs. So konnte z.B. ein Expressgüterwagen mitgeführt
oder der Triebwagen in lokbespannten Zügen am Zugschluß eingestellt
werden. Die bekannteste Bespannungsvariante war wohl VT-VB-VS (Triebwagen-Beiwagen-Steuerwagen).
Der VT 98, ursprünglich für eine Nutzungsdauer von 15 - 20 Jahren
konzipiert, ist wegen seiner robusten Bauweise auch heute noch in manchen
Exemplaren anzutreffen.
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Modell
Das Modell stammt von ROCO. Leider sind die Fahreigenschaften nicht optimal,
da der Rahmen sehr starr ist. Ich habe inzwischen die Radsätze gegen
welche ohne Haftreifen (wegen Stromaufnahme) ausgetauscht, aber noch nicht
perfekt. Hier steht ein Umbau auf Stromaufnahme auch am Beiwagen an. Damit
baue ich auch das Licht, das im Beiwagen immer leuchtet auf eine Schaltmöglichkeit
mit Decoder um.
Folgende Funktionen sind digital schaltbar:
- fahrtrichtungsabhängige Beleuchtung
- Dieselgeräusch
Update 27.03.2005:
In den Triebwagen wurde ein Stützkondensator eingebaut, wesentlich
besseres Fahrverhalten!! Außerdem hab ich den Strom für die
Beleuchtung über 2 dünne Kabel in den Beiwagen geleitet und
dort angeschlossen... Jettzt gibts schaltbares Licht :-)
Ein Bild gibts im Baufortschritt.
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Aktualisiert ( Donnerstag, 26. Mai 2005 um 21:54 )
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