09 | 09 | 2010
BR 220 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Michael   
Donnerstag, 26. Mai 2005 um 21:45
Die Baureihe 220 (auch V 200)

Image

Vorbild


Ausgehend von den fünf Prototypen der V 200 (1968 umbenannt in BR 220), die ab 1953 erprobt wurden, begann ab 1956 die Ablieferung der ersten 50 Serienmaschinen dieser Diesellokomotive an die Deutsche Bundesbahn. 1958 folgte die Lieferung einer zweiten Baureihe von 31 Stück. Geliefert wurden diese Lokomotiven von den Firmen ATLAS-MaK und Krauss-Maffei. Die V 200 war von zwei V-12-Dieselmotoren angetrieben, die austauschbar von MAN, Maybach (MTU) oder Daimler-Benz (MTU) geliefert wurden. Mit Abgas-Turbolader leistete jeder Motor 1100 PS, bei der Nachfolgebaureihe 221 (ab 1962) sogar 1350 PS. Diese riesigen Triebwerke mit 64,5l und 78,2l Hubraum wurden mit elektrischen Anlassern von je 13,5 kW (später 20,3kW) Leistung gestartet. Zuvor wurde mit einer Elektro-Pumpe automatisch der erforderliche Motoröl-Druck aufgebaut (Vorschmierung). Die Verbindung zum jeweiligen Drehgestellantrieb stellte ein hydraulischer Drehmoment-Wandler her, der unmittelbar vor dem Anfahren mit Öl gefüllt wurde.

Modell


Das Modell von Märklin in schwerer Metallausführung ist mit dem C-Sinus-Motor sowie einer Geräuschelektronik ausgerüstet.

Folgende Funktionen sind digital schaltbar:

  • fahrtrichtungsabhängige Beleuchtung
  • Schlusslicht
  • Diesellokgeräusch
  • Signalhorn
  • Anfahr-/Bremsverzögerung abschaltbar (für Rangierbetrieb)
Aktualisiert ( Donnerstag, 26. Mai 2005 um 22:09 )